
Hallo!
Sascha Trowitzsch schrieb:
Ich. :-))
Aber im Ernst: wer den SQL-Server einsetzt, sollte meiner Ansicht nach
die Rechte nur ?ber Rollen vergeben. Das erspart eine Menge Arbeit,
wenn die Rechte der Benutzer ver?ndert werden m?ssen.
Die Rechtevergabe auf Benutzerebene halte ich f?r den falschen Ansatz.
MySQL hat _imo_ keine umfangreiche Benutzerverwaltung, weil es aus der
Ecke der Web-Datenbanken entstanden ist und dort gibt es normalerweise
kaum unterschiedliche Benutzer, weil normalerweise nur wenige
Server-Anwendungen auf eine DB zugreifen werden. (Die
HTML/PHP-Seitenbenutzer z?hlen f?r das DBS nicht.)
F?r DB-Anwendungen, die keine benutzerspezifische Rechtvergabe
ben?tigen, ist das allerdings durchaus eine Vereinfachung. Denn alles
was nicht da ist, muss auch nicht verstanden werden.
Anm.: Mit den letzten Versionen hat sich aber einiges bei MySQL getan.
Muss man sich nicht auch die Frage stellen, welche Stelle den Ton
angibt?
Suche ich ein DBMS als Ersatz f?r ein Jet-BE, um es mit einem
Access-FE zu verwenden, oder suche ich ein DBMS um bestimmte
Anforderungen f?r Gesch?ftsdaten zu erf?llen und nutze zur
Benutzerf?hrung ein Access-Frontend.
Ich bin der Meinung, dass nicht das Frontend den Ton angeben soll,
sondern die Forderung an die Gesch?ftsdaten und deren Verwaltung.
Wenn ich sicherstellen muss, dass an bestimmte Daten nur bestimmte
Personen zugreifen k?nnen, darf ich das nicht ?ber das Access-FE
regeln, sondern muss das bereits im BE absichern. Damit muss ich
mehrere Benutzer im DBS anlegen und denen die Rechte zuweisen.
Nur ein Benutzer f?r die DB und dann eine Regelung im Access-FE mit
selbst geschriebenen Benutzerverwaltung halte ich f?r zu riskant.
Wenn in der DB nur Daten abgelegt sind, die sowieso jeder sehen darf,
dann komme ich nat?rlich mit einem viel geringeren Zugriffsschutz aus.
Nutze ich ein Web-Anwendung als Frontend, dann ist das wieder ein ganz
andere Anforderung. .. aber das geht mir dann doch zu weit weg vom
Thema dieser NG.
Oft sind es die Nicht-OP-Diskussionen dieser NG, die ich spannend
finde. Und da wir ja in diesem Thread gelernt haben, dass SQL-Server
nicht f?r den MSSQL-Server steht, sind wir nicht einmal OT. :-))
Das versuchte ich Ende 2005 einmal. :-)
http://groups.google.com/group/microsoft.public.de.access/msg/bce459e33438e123
Da stimmte ich dir durchaus zu. Ich hoffe mein letzter Beitrag kam
nicht so an, dass alle anderen DBMS Mist sind.
Die Einfachheit der Installation kann ich nicht objektiv beurteilen,
da ich das schon zu oft gemacht habe.
Einen SQL-Express habe ich dir in ungef?hr 15 Minuten samt allen
Einstellungen (Netzwerkfreigabe usw.) abgeschlossen. Die Installation
eines MySQL-Server wird vermutlich auch ungef?hr diese Zeit ben?tigen,
oder?
Ich sollte aber anmerken, dass ich die Installation vom 2008er viel
un?bersichtlicher finde als die des 2005er. Da kann ich mir gut
vorstellen, dass jemand der noch keinen MSSQL installiert hat, erstmal
eine halbe Stunde braucht, um ?berhaupt herauszufinden, was er alles
installieren soll.
Die Bedienung ?ber das Management-Studio finde ich aber wiederum um
einiges angenehmer als ?ber die MySQL-Admin-Maske. (Da k?nnte MySQL
auch einiges von PostgreSQL lernen.)
Die Konfiguration von Backup & Co. ist bei den 15 Minuten allerdings
nicht dabei.
Aber wenn du wirklich mal eine /ursuper/ Installation erleben willst,
dann kann ich dir nur empfehlen Oracle zu installieren. Aber das soll
vermutlich so sein, weil so ein DMBS sowieso nicht von "jedem"
installiert werden sollte. :-))
Eines sollte vielleicht auch noch ber?cksichtigt werden: wie sieht es
mit DBMS-Updates (Schlie?en von Sicherheitsl?cken usw.) aus?